Das Barnabas Evangelium und die Wiederentdeckung des Judenchristentums

Artikelnummer: 2946

Das Barnabas Evangelium und die Wiederentdeckung des Judenchristentums

Kategorie: Islam und Dialog


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Das Barnabas Evangelium und die Wiederentdeckung des Judenchristentums

Vorwort des Autors
Die hier vorgelegte Schrift bildet den ersten Teil einer dreiteilig angelegten Untersuchung des Barnabasevangeliums und soll zunächst die historische Möglichkeit eines vorkanonischen ?Urevangeliums? abklären. Der zweite gilt der Erstellung des Profils seines angenommenen Autors, während der dritte Teil schließlich eine umfassende historisch-kritische Neuausgabe des Evangeliumtextes zu bewältigen hat.
Hatten es schon viele unternommen, das Rätsel des wohl umstrittensten Apokryphons der christlichen Literatur zu lüften, freue ich mich, meine jahrelangen Studien zum Barnabasevangelium nun in einer systematischen Form vorzustellen und diese besondere Schrift mit bislang nicht bekannten bzw. voreilig zurückgewiesenen Argumenten sine ira et studio gegen jene zu verteidigen, die, aus welchen Gründen auch immer, mit nicht nachlassendem Eifer darum bemüht waren und sind, sie als eine Fälschung darzustellen.

Jeder geistig empfängliche Mensch, der das Barnabasevangelium unvoreingenommen liest, wird in ihm ein Zeugnis echter und ernstgemeinter Spiritualität erkennen können, das durch eine klare Sprache voller Weisheit, herzhafte Frömmigkeit und das in ihm bewahrte umfangreiche biblische Wissen beeindruckt. Ist es, so betrachtet, schon auf den ersten Blick unglaubwürdig, daß das Fundament einer Schrift, deren Leitmotiv der Rückzug von der diesseitigen Welt ist, eine Lüge und die Schrift selbst Produkt eines Fälschers sein sollte, der sie aus niederen Beweggründen verfaßt hätte ? etwa, um sich, wie behauptet wurde, an der christlichen Inquisition zu rächen ?, so fand im Zusammenhang dezidierter Forschung jener erste Eindruck in schöner Weise Schritt für Schritt dann eine objektive Bestätigung, während jener Fälschungsvorwurf sich als nachgerade unhaltbar erwies.

Inhaltsverzeichnis
Vorwort des Autors .......................................................................7
Einleitung .......................................................................................9

§  1. John Toland und die Entdeckung des Evangeliums ................13
§  2. Lessings Toland-Rezeption und Eichhorns Urevangelium .......25
§  3. Die Zwei-Quellen-Theorie: Eine bessere Lösung?  .................51
§  4. Der ?westliche? Text .............................................................62
§  5. Die Spaltung des Urchristentums ...........................................71
§  6. Das frühe Verschwinden der nazarenischen Quelle ................78
§  7. Die Entdeckung der Didache ................................................87
§  8. Fehlende Akzeptanz .............................................................93
§  9. Zwischen Apologie und Wissenschaft ...................................96
§ 10. Ergebnisse ..........................................................................106

Literaturverzeichnis ......................................................................109

Appendix
Gotthold Ephraim Lessing: Neue Hypothese über
die Evangelisten als blos menschliche Geschichtschreiber
betrachtet. (Wolfenbüttel 1778) ...................................................121

Anmerkungen zu Lessings ?Neuer Hypothese?
von D. A. Erhorn .........................................................................152

Mit einem Anhang des Nachdrucks von GOTTHOLD EPHRAIM LESSINGS
Neuer Hypothese über die Evangelisten als blos menschliche Geschichtsschreiber betrachtet (Wolfenbüttel 1778)

Mit 3 Abbildungen einschlägiger Textzeugnisse
und zahlreichen Anmerkungen
1. Aufl. 2018
ISBN 978?9963?40?129?1
156 S., Softcover

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