Als die Welt die Muslime verlor

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Aufstieg und Niedergang der Muslime und die daraus resultierenden Folgen für die Menschheit von Sayyid Abul Hasan Ali Nadwi



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Als die Welt die Muslime verlor - Aufstieg und Niedergang der Muslime und die daraus resultierenden Folgen für die Menschheit von Sayyid Abul Hasan Ali Nadwi

Der Niedergang der einst glorreichen und mächtigen Muslime, ihr Versagen und ihr anschließendes Abtreten von der Führung anderer Nationen und schließlich ihr Rückzug aus dem Leben und Geschehen waren kein Ereignis, das sich bis dahin ereignet hatte oder das sich in der Geschichte wiederholte, wie der Niedergang anderer Völker und Nationen oder das Schwinden anderer Regierungen und Staaten. Es war ganz anders als jedes andere Ereignis in der Geschichte.
Hätte die Welt die Realität dieser Katastrophe und das Ausmaß des Verlustes erkannt und den Schleier des Rassismus beiseite geworfen, hätte sie diesen Tag als einen Tag des Mitgefühls, der Anteilnahme, des Weinens und des Wehklagens angenommen; und sie hätte die Kleider der Trauer getragen. Leider geschah dies nicht an einem Tag, sondern allmählich im Laufe von Jahrzehnten. Außerdem hat die Welt dieses Ereignis bis heute nicht in der richtigen Weise reflektiert und ihm nicht das gebührende Gewicht beigemessen, noch hat sie den tatsächlichen Umfang bezüglich des Elends und des Verlusts wahrgenommen.
Was ist aus der Welt nach diesem Zusammenbruch geworden? Was geschah mit den verschiedenen Nationen, als die europäischen Mächte die Führung der Welt übernahmen und ein riesiges Territorium auf den Ruinen des islamischen Staates errichteten? Welche Auswirkungen hatte dieser große Wandel auf die Führung der Nationen und auf die Welt insgesamt in den Bereichen Religion, Ethik, Politik, Leben im Allgemeinen und das Schicksal der Menschheit? Es sind diese Fragen, die wir auf den folgenden Seiten zu beantworten versuchen.

Maulana Sayyid Abul Hasan Ali Nadwi war unbestritten einer der größten Vertreter des Islams in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, und aufgrund seiner Beherrschung der arabischen Sprache hatte er durch seine Schriften und Reden einen großen Einflussbereich, der weit über den Subkontinent hinausging, insbesondere in der arabischen Welt. Seine Darstellung des Islam war von Mäßigung geprägt. Er war kein Fanatiker im Sinne des Wortes, aber er glaubte fest an den Islam als Segen für die Menschheit und als bedeutsamen und gestaltenden Faktor in der menschlichen Geschichte.
Er war ein indischer Islamgelehrter und Autor von über fünfzig Büchern in verschiedenen Sprachen. Er war der Theoretiker einer Erweckungsbewegung. Insbesondere glaubte er, dass die islamische Zivilisation durch eine Synthese aus westlichen Ideen und dem Islam wiederbelebt werden könnte.

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